10. Dezember 2008, 17.15 Uhr, Volksbank-Hörsaal (G 22 A-H2): Prof. Dr. Andreas Wörgötter, OECD Paris, Leiter der Deutschland-Abteilung |
| Vorstellung des OECD-Wirtschaftsausblickes Dezember 2008
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Viele OECD-Länder befinden sich derzeit inmitten oder am Rande einer lang anhaltenden Rezession, deren Ausmaß seit Anfang der 1980er Jahre ohne Beispiel ist. Der OECD-Wirtschaftsausblick analysiert zweimal jährlich die großen Trends und untersucht, welche wirtschaftspolitischen Maßnahmen in den einzelnen Mitgliedstaaten zur Förderung eines hohen, nachhaltigen Wirtschaftswachstums erforderlich sind. Er enthält Daten zu allen OECD-Ländern, und es wird auch die Entwicklung in großen Nicht-OECD-Volkswirtschaften bewertet. Die am 25.11.2008 in Paris erstmalig vorgestellte Ausgabe behandelt die Aussichten bis Anfang 2010. Der Wirtschaftsausblick stellt ein in seiner Art einzigartiges Instrument dar, um sich über die weltwirtschaftliche Entwicklung auf dem Laufenden zu halten.
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23. April 2008, 17.00 Uhr (Volksbank-Hörsaal, G 22 A-021): Prof. Hans-Helmut Kotz, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, Frankfurt a.M. |
| Finanzmarktturbulenzen – eine Herausforderung für die Geldpolitik
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Prof. Kotz ist Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank mit Zuständigkeiten für die Zentralbereiche Märkte und IT sowie für das Zentrum für Ausbildung und Zentralbankkooperation. Er ist Honorar-Professor an der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg, wo er Geld und Kredit (im Diplom-Programm) und Economics of European Integration (im Master of Finance Programm) unterrichtet. Darüber hinaus ist er u. a. Vorstandsmitglied des Konstanz Seminar on Monetary Theory, Mitglied des Programmbeirats des Center for Financial Studies, Frankfurt, des International Advisory Board, Blekinge Institute of Technology, Rönneby (Schweden), des Conseil d’Orientation der Revue d’Économie Financière, Paris, des Wissenschaftlichen Beirates des Centre Cournot pour la Recherche en Économie, Paris sowie des Wissenschaftlichen Beirates des Hamburger Weltwirtschaftlichen Instituts (HWWI), Hamburg. Zwischen 2002 und 2006 war er Mitglied des Experten-Panels für Finanzmarktfragen des Europa-Parlamentes. Er hat bei einer Reihe von Büchern als Autor und Herausgeber mitgearbeitet, war als Referee bzw. Gutachter u. a. für das Journal of European Integration, Kredit und Kapital, den National Endowment for the Humanities, Washington, und die Guggenheim Foundation, New York, tätig, veröffentlichte u. a. in der Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Kredit und Kapital, Intereconomics oder der Revue d'Economie Financière und ist Kolumnist bei der französischen Wochenzeitung Option Finance.
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24. Januar 2008, 17.00 Uhr (G 22 A-020): Dr. Klaus Wiener, Geschäftsführer Research und taktische Allokation, Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH |
| Die taktische Allokation im Generali Konzern
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Dr. Wiener Wiener (geb. 1962) studierte Volkswirtschaftslehre in Osnabrück und an der University of Georgia, USA. Nach der Promotion zum Ph.D. begann er seine berufliche Laufbahn 1993 als Volkswirt bei der Commerzbank AG in Frankfurt. Zu den Schwerpunkten seiner Tätigkeit zählten neben Grundsatzfragen in quantitativen Methoden die Bereiche Auslandskonjunktur und Deutsche Geldpolitik. 1995 wechselte Dr. Wiener in die volkswirtschaftliche Abteilung der Westdeutschen Landesbank in Düsseldorf.
Dort übernahm er unter anderem die Funktion als Sachverständiger im
Wirtschafts- und Sozialausschuss der Europäischen Union zu Fragen der Währungsunion.
Seit 1998 ist Dr. Klaus Wiener Chefvolkswirt von Generali Investments Deutschland, wo er mit Analysen und Prognosen zu Konjunktur, Zinsen, Aktien und Devisen sowie mit Länderrisikoanalysen betraut ist. Zum 1. Juni 2007 wurde Dr. Klaus Wiener zusätzlich in die Geschäftsführung der AMB Generali Private Equity GmbH berufen. Seit 1. Januar 2008 ist er Geschäftsführer der Generali Investments Deutschland Kapitalanlagegesellschaft mbH, zuständig für Research und taktische Allokation.
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| 30. Mai 2007, 17.00 Uhr (G 22 A-020): Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes |
Europäische Finanzmarktintegration und Lamfalussy-Prozess:
Beschleunigung der Harmonisierung oder neue Bürokratiehürde?
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Der Lamfalussy-Prozess ist ein Vier-Stufen-Regulierungsansatz, der darauf abzielt, für die EU-Institutionen ein effektives System für die Ausarbeitung, Annahme und Umsetzung neuer Rechtsvorschriften auf dem Gebiet der Integration der Finanzmärkte zu etablieren. Der Abschlussbericht der letzten Überwachungsgruppe vom November 2004, der vor allem die europäischen Wertpapiermärkte abdeckte, zeigte, dass der Lamfalussy-Prozess bislang gut funktioniert hat. Gegenwärtig wird diskutiert, wie dieses Verfahren weiter vertieft und voll funktionsfähig gemacht werden kann.
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| 11. Dezember 2006, 17.00 Uhr (G 22, H 2):
Prof. Dr. Sonning Bredemeier, Generalbevollmächtigter und
Chefvolkswirt der NORD/LB |
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Banken und Nachhaltigkeit
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| 26. Juni 2006, 16.00 Uhr (G 22, H 2):
Prof. Dr. Norbert Walter, Geschäftsführer Deutsche
Bank Research und Chefvolkswirt der Deutsche Bank
Gruppe |
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Was würde Erhard heute tun?
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Würde er einem Land mit einer Staatsquote von
fünfzig Prozent überhaupt noch das Etikett "Marktwirtschaft" zugestehen?
Was würde er tun, wenn die Arbeitslosigkeit jahrelang bei 5 Millionen verharrt,
das Wachstum praktisch versiegt und die Staatsschulden selbst im Verhältnis
zum Sozialprodukt steigen? Ludwig Erhard würde es auch heute wieder wagen,
uns Deutsche dem Markt, dem globalen Wettbewerb auszusetzen. Er würde den Arbeitsmarkt,
die Wachstumssektoren Gesundheit und Bildung entfesseln und eigenverantwortlichen,
unternehmerischen Akteuren öffnen. Er würde die Steuer- und Abgabenlast so senken,
dass wenigstens über die Hälfte des Markteinkommens verfügt werden kann.
Und er würde betonen, dass dies insbesondere für die Bezieher mittlerer Einkommen gelten soll,
damit sich für diese (Mehr-)Leistung lohnt. Und er würde wieder seinen Herzenswunsch
äußern: die Stärkung der Zivilcourage, das Bekenntnis zum mündigen, zum engagierten Bürger. |
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| 24. April 2006, 17.00 Uhr (G 22, H 2):
Dr. Asoka Wöhrmann, DWS Investments, Frankfurt/M. |
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Global Convergence, Global Liquidity and Global
Imbalances
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Der Vortrag konzentriert sich
vornehmlich auf die Analyse strategischer Trends an
den globalen Finanzmärkten. Dabei werden als
Themenschwerpunkte Globale Konvergenz, Globale
Ungleichgewichte und Globale Liquidität durchleuchtet
und Implikationen für den Finanzmarkt hergeleitet. |
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| 26. Januar 2006, 17.00 Uhr (G 22, H 2): Prof.
Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln |
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Deutschland im beschleunigten Strukturwandel:
Wie weit treibt die Deindustrialisierung?
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Durch die Globalisierung vertieft
sich die weltweite Spezialisierung der
Leistungserbringung – Outsourcing-Aktivitäten
nehmen zu. Für den Standort Deutschland hat dies eine
erhöhte Deindustrialisierung im Sinne einer
Tertiarisierung zur Folge. Aus dieser Form des
Strukturwandels erwachsen veränderte Anforderungen an
die deutsche Wirtschaftspolitik. |
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| 11. November 2005, 11.30 Uhr (G 22, H 2): Dr. Norbert Irsch,
Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe |
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Mittelstandsfinanzierung in Deutschland und die Mittelstandförderung
der KfW Bankengruppe
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Die Finanzmärkte befinden sich seit einigen Jahren im Umbruch,
was zu einem hohen Wettbewerbsdruck im Bankensektor geführt hat. Infolgedessen
ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen, d.h. den Mittelstand, die traditionelle
Finanzierung über Bankkredite deutlich schwieriger geworden. Die mittelständischen
Unternehmen müssen sich daher auf den Wandel in der Unternehmensfinanzierung einstellen
und die notwendigen Maßnahmen ergreifen. Die KfW Bankengruppe unterstützt mit
den Förderangeboten der KfW Mittelstandsbank die mittelständische Wirtschaft
mit günstigen Fremd-, Mezzanine- und Beteiligungskapitalangeboten.
Gleichzeitig werden innovative Ansätze, wie die Entwicklung des Verbriefungsmarktes
in Deutschland, verfolgt, um dem Zugang des Mittelstands zum Kapitalmarkt den
Weg zu öffnen. |
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