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Postanschrift: Elisabeth Kutschka Otto-v.-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Postfach 41 20 39016 Magdeburg |
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Persönliche Daten
PromotionsvorhabenAuswirkung des internationalen Handels auf die Arbeitsnachfrage nach GeringqualifiziertenIn den letzten dreißig Jahren hat sich die Arbeitsmarktlage von Geringqualifizierten in einem Großteil der Industrieländer kontinuierlich verschlechtert, was sich entweder in steigender Lohnungleichheit (z.B. USA) oder einer überproportional hohen Arbeitslosigkeit (z.B. Deutschland) bemerkbar machte. Zur gleichen Zeit verzeichneten viele Industrieländer aufgrund einer zunehmenden Handelsliberalisierung u.a. im Zuge des GATT und reduzierter Transport- und Kommunikationskosten durch technischen Fortschritt einen starken Anstieg an Importen aus weniger entwickelten Ländern. Dies führte dazu, dass bis heute die verstärkte Einbindung von Schwellen- und Entwicklungsländern in den Welthandel als mitverantwortlich für die Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation von Geringqualifizierten in Industrieländern gesehen wird. Inwieweit der internationale Handel die relative Arbeitsnachfrage nach Geringqualifizierten beeinflusst hat, ist allerdings stark umstritten. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Wirkung der verstärkten weltwirtschaftlichen Integration auf die Arbeitsmärkte in Industrieländern am Beispiel Deutschlands zu untersuchen. In diesem Zusammenhang sollen die Veränderungen der deutschen Außenhandels-strukturen analysiert, und die durch den Welthandel entstandenen Arbeitsmarkteffekte quantifiziert werden.
Working Paper: Kutschka, E. (2011): Quality upgrading, skill demand and international trade: The case of German manufacturing, FEMM Working Paper No. 22/2011, University of Magdeburg.
Lehrveranstaltungen
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